Alle wollen Audio

Der Podcast-Trend hat Österreich erreicht. Einen Podcast zu machen, klingt verlockend – aber mit welchem Aufwand muss man rechnen?

Link zum Artikel. Hörer – dieses Ziel setzten sich die Journalisten Michael Mayrhofer und Patrick Swanson vergangenes Jahr. Heute blicken die beiden auf 27 Folgen von „Was soll das?“ zurück. Und sie haben ihr Ziel übertroffen: „Eine gute Folge hatte rund 5.000 Hörer“, sagt Swanson. „Was soll das?“ ist einer von mehreren Podcasts, die seit einigen Monaten die österreichische Medienlandschaft bereichern. Im Februar wird auch Albatros Media einen Podcast launchen.
Audio als Hoffnungsträger. Der Audiotrend scheint sich auch heuer fortzusetzen. Das Reuters Institute for the Study of Journalism hat für seinen aktuellen Bericht „Journalism, Media and Technology -Trends and Predictions 2018“ Medienmanager aus aller Welt zu ihren Erwartungen für 2018 befragt. Immerhin knapp 60 Prozent der Befragten gaben an, sich in Zukunft auf Podcasts und Inhalte für Smartspeaker konzentrieren zu wollen. Immer mehr Nutzer konsumieren Medieninhalte über die Ohren, nicht mehr nur via Smartphone beim Weg in die Arbeit oder beim Joggen, sondern auch zuhause über smarte Lautsprecher. Laut der Untersuchung „Webradiomonitor 2017“ des deutschen Bundesverbands Digitale Wirtschaft sowie der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. nutzten vergangenes Jahr 17 Prozent der Befragten Podcasts zumindest gelegentlich und 15 Prozent besaßen entweder bereits ein sprachgesteuertes Endgerät oder planten, sich eines zu kaufen (…)


2018 erschienen im Medien Manager.

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