Deadline: May 25

Die Datenschutz-Grundverordnung stellt auch US-Unternehmen vor große Herausforderungen. Denn es geht um nichts weniger, als den Zugang zum EU-Markt.

Link zum Artikel. Ab 25. Mai gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Unternehmen, die gegen die DSGVO verstoßen, müssen mit hohen Strafen rechnen: Geldbußen bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes sind vorgesehen. Die neue EU-Verordnung stellt nicht nur kleine und große Unternehmen in der Europäischen Union vor Herausforderungen, sondern sorgt auch in den USA für Verunsicherung.

Zugang zum EU-Markt. Die International Association of Privacy Professionals (IAPP) hat sich in einer Umfrage angesehen, wie sich Unternehmen in den USA sowie in der EU auf die DSGVO vorbereiten. Auf den ersten Blick scheint man in Amerika gut gewappnet zu sein: Immerhin 84 Prozent der Befragten aus US-Unternehmen gehen davon aus, dass sie die Deadline einhalten können (in EU-Unternehmen ist man mit 72 Prozent etwas zurückhaltender). „Ich denke, das ist auch ein bisschen auf das typische amerikanische Selbstbewusstsein zurückzuführen“, sagt Sam Pfeifle, Content Director bei der IAPP. Pfeifle nimmt aber auch an, dass US-Unternehmen tatsächlich mehr Ressourcen in die Vorbereitung für die DSGVO stecken: „Für die amerikanischen Unternehmen geht es nicht nur darum, Geldbußen zu vermeiden. Es geht um den Zugang zum EU-Markt.“  (…)


2018 erschienen im Medien Manager.

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