Digitale Dauerbaustellen

Ad Fraud, Visibility und Brand Safety: welche Lösungen der Markt erarbeitet -und wie große Player reagieren.

Vergangenes Jahr machten Procter &Gamble (P& G) und Unilever ernst: Sie kürzten ihre Digital-Spendings. Und zwar deutlich: P& G gab nach eigenen Angaben im zweiten Quartal für Onlinewerbung satte 100 Millionen Dollar weniger aus -angeblich, ohne das bei den Geschäftszahlen zu spüren. Schon zuvor hatte Marc Pritchard, Marketingchef von P&G, unter anderem einen einheitlichen Sichtbarkeitsstandard, externe Kontrolle und transparente Verträge gefordert. Und er ist nicht der Einzige, der Digital für überbewertet hält. Hans-Christian Schwingen, Chief Brand Officer der Deutschen Telekom, verkündete etwa: „Wir stecken viel zu viel Geld ins Digitale.“ Und Christof Baron, globaler Mediachef beim Pharmakonzern Sanofi und langjähriger Chef von Mindshare Deutschland, stellt in seinem Grundsatzpapier „The Digital Hangover“ einige kritische Thesen auf. Eine davon: Programmatic Advertising sei „die Kunst, mit nicht werthaltigem Inventar viel Geld zu verdienen“ (…)


2018 erschienen im bestseller.

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